Freitag , 26 Mai 2017
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Webhosting für Vereine – Werben Sie neue Mitglieder an!

Webhosting für Vereine

Sportverein, Motorradklub oder Gesangsverein, immer mehr Vereine erkennen den Nutzen einer eigenen Webseite. Sie ist eine einfache Möglichkeit neue Mitglieder zu werben, Öffentlichkeitsarbeit zu machen oder die bestehenden Mitglieder auf dem Laufenden zu halten. Bei der Auswahl eines geeigneten Hosting-Anbieters müssen Vereine auf viele Punkte achten, damit später die Verwaltung nicht zu aufwendig ist.

Auf genügend Speicher achten

Die erste Frage, die sich beim Webhosting für Vereine stellt, ist die Größe nach dem Speicherplatz. Diese Frage lässt sich beantworten, wenn es ein grobes Konzept für die Seite gibt. Eine Planung der Inhalte ist unerlässlich, denn reiner Text benötigt zwar wenig Speicherplatz, Grafiken, Fotos oder Videos hingegen brauchen gleich mehrere Megabyte. Im Schnitt beträgt die Größe eines Fotos zwischen ein bis vier Megabyte je nach Qualität des Bildes. Eine Minute Video in hochauflösender Qualität kann bis zu 100 MB beanspruchen. Viele Vereine zeigen gerne in einer Galerie Fotos von Veranstaltungen oder einen kurzen Video-Clip, was rasch einen großen Teil des Webspace beanspruchen kann. Natürlich braucht das gesamte Konstrukt der Seite ebenfalls Speicherplatz. Statische Seiten benötigen nicht viel Platz, bei dynamischen Seiten kann das Konstrukt der Seite bis zu 100 MB beanspruchen. Zunehmend werden Content-Management-Systeme zur Verwaltung vonseiten verwendet, die zwar einfach zu installieren sind, jedoch einiges an Speicherkapazität benötigen.

Content-Management-Systeme erleichtern die Arbeit

Content-Management-Systeme gehören zur beliebtesten Software zur Erstellung und Verwaltung von Webseiten. Hosting-Pakete inkludieren zum Teil bereits verschiedene Content-Management-Systeme, die mit einem Klick installiert sind. Für Vereine ist ein Content-Management-System ideal, da die Verwendung kaum technisches Know-how erfordert. Beiträge können mit einem Editor erstellt werden, der wie ein Textverarbeitungsprogramm funktioniert. Das Layout kann unabhängig vom Inhalt jederzeit geändert werden, was einer der größten Stärken von Content-Management-Systemen ist. Sie bieten zudem zahlreiche Möglichkeiten innerhalb kürzester Zeit eine optisch ansprechende Seite zu gestalten. Da es in Vereinen immer wieder einen Wechsel in der Betreuung der Homepage gibt, sind Content-Management-Systeme eine gute Möglichkeit, die Arbeit und die Einschulung neuer Verantwortlicher für die Seite zu vereinfachen. Voraussetzung für ein Content-Management-System ist in jedem Fall mindestens eine Datenbank sowie die Unterstützung der Script-Sprache PHP. Sollte der Anbieter vorab verschiedene Content-Management-Systeme im Paket inkludieren, kann man sich sicher sein, dass das Hosting-Paket die notwendige Infrastruktur beinhaltet.

Sensible Daten sicher ablegen

Wer seinen Vereinsmitgliedern einen internen Bereich nur für wichtige Belange des Vereins anbieten will, der muss auf eine hohe Sicherheit der Daten achten. Einerseits muss der Hosting-Anbieter auf die Sicherheit seiner Kundendaten bzw. der Informationen, die auf den Servern liegen achten. Dazu gehören beispielsweise regelmäßige Updates oder die Nutzung von Sicherheitssoftware. Die Betreiber der Vereinshomepage selbst sollten bei der Auswahl eines Paketes darauf achten, dass im Paket eine SSL-Bibliothek inkludiert ist. Diese unterstützen das HTTPS-Protokoll, über das eine verschlüsselte Übertragung der Daten ermöglicht. Ein Einsatz dieses Protokolls eröffnet Vereine zahlreiche Möglichkeiten, die Verwaltung der Mitglieder zu vereinfachen, da auch sensible Daten wie Kreditkarteninformationen für die Abbuchung des Mitgliedsbeitrags übermittelt werden können. Zudem können Vereine Webshops einrichten etwa für den Vertrieb von Merchandise-Artikeln des Vereins. Versand- und Zahlungsdaten der Kunden sind mittels Einsatz eines HTTPS-Protokolls ebenfalls sicher und der Verein kann ohne großen Aufwand Werbeartikel vertreiben.

Regelmäßige Wartungsarbeiten

Sowohl die Pflege der Inhalte als auch die Seite selbst müssen zumindest gelegentlich gewartet werden. Dazu gehören in erster Linie regelmäßige Back-ups der Inhalte. Einige Anbieter bieten die Option zu regelmäßigen automatischen Back-ups an, was ideal für Verein ist, da sie diese Funktion nur aktivieren müssen. Gibt es Probleme, kann dann auf die gespeicherte Version zurückgegriffen werden. Aktualisieren sich die Inhalte der Vereinsseite häufig, etwa aufgrund der Bekanntgabe von Spielergebnissen oder anderen wichtigen Informationen, kann es sein, dass automatische Back-ups nicht ausreichen. Je häufiger sich die Inhalte ändern, ums häufiger müssen Back-ups durchgeführt werden. Bietet ein Verein einen Webshop an, kann es vorkommen, dass es erforderlich ist, mehrmals pro Tag ein Back-up der Daten anzulegen. Nutzt ein Verein eine Software für ein Content-Management-System, dann müssen die Administratoren drauf achten, dass diese auf den neusten Stand bleibt. Veraltete Versionen besitzen möglicherweise Sicherheitslücken, die die Vereinsseite für Hacker angreifbar machen. Für Content-Management-Systeme werden zahlreiche Plug-ins angeboten, mit denen die Funktionalität erheblich erweitert werden kann. Hier gilt es in erster Linie Plug-ins nur von vertrauenswürdigen Quellen zu nutzen und diese ebenfalls regelmäßig zu aktualisieren.

Kostenaufwand

Für einen Verein dient eine eigene Homepage in erster Line als Visitenkarte und zur Werbung neuer Mitglieder. Viele Vereine verzichten jedoch auf einen ordentlichen Webauftritt und machen gleich den Fehler einen kostenlosen Anbieter zu wählen. Dies hat die Folge, dass sie gezwungen sind, nicht leicht einprägsame Domain-Adressen zu wählen und ihre Seite mit Werbung versehen wird, auf die sie keinen Einfluss haben. Wer nichts bezahlen möchte, der kann nicht viele Leistungen erwarten, wodurch oft nur einfache Seiten erstellt werden können. Kostenlose Angebote sind nicht nur billig, sie wirken meist billig, weshalb Vereine davon Abstand nehmen sollten. Günstige Hosting-Pakete gibt es schon ab rund 50 Euro im Jahr. Ein vergleichbar geringer Betrag für die Leistungen, die inkludiert sind. Dazu gehören beispielsweise nicht nur der Webspace, sondern eine Domain, E-Mail-Adressen und vieles mehr. Werden zusätzliche Leistungen oder mehr Platz benötigt, können Vereine problemlos auf das nächstgrößere Paket wechseln. Kostenpflichtige Anbieter haben zusätzlich attraktive Serviceleistungen, die für Vereine geeignet sind. Dazu gehören beispielsweise Wartungsoptionen, im Rahmen derer die Software vom Anbieter selbst ständig auf dem aktuellen Stand gehalten wird.

Bei einer Vereinsseite gibt es viele Faktoren zu bedenken und die Auswahl eines Anbieters wird in der Regel nicht von einer Person alleine getroffen. Damit die Entscheidung leichter fällt, ist es sinnvoll vorab ein Konzept zu erstellen. Dies soll nicht nur beinhalten, wie die Seite aufgebaut ist, sondern auch welche Inhalte später zur Verfügung gestellt werden, da sich dies auf die Auswahl der Speicherkapazität auswirkt. Bei der Konzeptionierung ist es sinnvoll, vorauszudenken. Wenn der Verein erst aus wenigen Mitgliedern besteht, haben die meisten Organisationen vor noch zu wachsen und mehr Mitglieder zu akquirieren. Wir ihnen beispielsweise ein eigener Mitglieder-Bereich auf der Seite zur Verfügung gestellt, muss darauf geachtet werden, dass unbegrenzt Konten angelegt werden können. Werden solche Faktoren von Vereinen bereits im Voraus eingeplant, ist es einfacher einen geeigneten Hosting-Anbieter zu finden.

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