Wandel im E-Commerce

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In den letzten Jahren wird immer deutlicher, dass unsere Innenstädte veröden. War es vor Kurzem noch eine Freizeitbeschäftigung einen Stadtbummel zu machen und einen Blick in die Schaufenster zu werfen, sieht man heute in diesen oftmals nur noch das Schild „geschlossen“. Denn immer mehr Geschäfte schließen ihre Pforten in den Innenstädten und wandern ab.
So sind sie mittlerweile entweder in den großen Einkaufszentren zu finden, die den Verkauf in den Innenstädten auch nicht gerade stützen, oder aber im Internet.

Denn der Onlinehandel boomt auch weiterhin. Schließlich haben Geschäfte hier die Möglichkeit sich ganz ohne zusätzliches Personal 24 Stunden und sieben Tage die Woche zu präsentieren und zu verkaufen. Auch die Werbung im Internet ist günstiger als Print-, Radio- oder Fernsehwerbung. So können Firmen hier mit Google Adwords und Facebook Werbung für Traffic sorgen und so ihre Produkte verkaufen.

Vertrauen in Onlineshops wächst

War es vor wenigen Jahren noch undenkbar, Online Einkäufe zu tätigen, wird heute sogar der Urlaub weitgehend Online gebucht – schon alleine, weil man hier einiges an Geld sparen kann.
Außerdem investieren Onlineshops viel Mühe in die Kundenbetreuung und Kundenbindung. Mittlerweile sind die Geschäfte ohne große Mühe telefonisch oder per Email zu erreichen. Noch vor einigen Jahren waren die Betreiber von Onlineshops eher unnahbar und man hatte Glück, wenn man eine Antwort auf eine Emailanfrage bekam.
Heute nehmen die Betreiber von Onineshops ihr Geschäft im Internet wesentlich ernster. Sie haben nicht nur in Gütesiegel wie „Trusted Shops“ investiert, sie geben auch einen Newsletter heraus, um ihre Kunden in regelmäßigen Abständen über neue Produkte, Angebote oder Allgemein über ihr Geschäft zu informieren. Das schafft Vertrauen, Käufer sind wesentlich eher geneigt in so einem Onlineshop ihr Geld auszugeben.
Außerdem sind die Bezahlvorgänge und auch Bezahlmöglichkeiten wesentlich flexibler geworden und der Kunde ist abgesichert, wenn er doch einmal an ein schwarzes Schaf geraten sollte.

Händler wie Amazon sind hier natürlich Spitzenreiter und haben uns gezeigt, wie man den Onlinehandel weiter vorantreiben kann. Amazon ist bekannt dafür, dass es dort nicht nur mit die günstigsten Preise gibt sondern auch jedes Kundenproblem schnell, unproblematisch und freundlich gelöst wird. Alleine schon aus diesem Grund und natürlich durch die günstigen Preise, sind Kunden geneigt, dort zu kaufen.

Hinzu kommt, dass Onlineshops immer mehr dazu tendieren das Manko an Haptik durch gute, detaillierte Fotos und sogar Produktvideos auszugleichen. Hinzu kommt, dass gute Produktbeschreibungen nicht nur für eine bessere Auffindbarkeit in den Suchmaschinen sorgen sondern auch für den Kunden gut informieren und ihm helfen eine Kaufentscheidung zu treffen.

Innenstädte als Erlebnisbereich

Nachdem der Onlinehandel nun aufgerüstet hat und immer mehr Händler erkennen, dass sie sich zumindest ein zusätzliches Standbein im Internet aufbauen sollten, stellt sich die Frage, wie die Geschäfte in den Fussgängerzonen attraktiver werden können.
Auch hier zeigen uns wieder große Ketten wie Lidl wie es geht – Einkaufen muss zum Erlebnis werden, so dass er neben dem Handel im Internet bestehen kann.
Lidl baut seine Filialen um und integriert – Kaffeeautomaten. So können sich Kunden für den Einkauf stärken und sich vor dem Betreten des Geschäfts erst einmal einen Kaffee trinken. Andere Geschäfte stellen Sitzgelegenheiten auf denn der Einkauf dient auch der Geselligkeit, da man hier oft Bekannte oder Freude trifft. So wird Einkaufen zum Erlebnis, das man nicht mehr gegen den Einkauf im Internet austauschen möchte.
Ein weiteres Beispiel ist eine Buchhandlung, die in ihr Geschäft schon seit Jahren ein Cafe und Schmökerecken integriert hat. So kann man vor dem Kauf das Produkt, in diesem Fall das Buch, ausführlich testen, begutachten und einfach einmal „anlesen“. Dies ist im Internet zwar auch möglich und oftmals wird dem Kunden ein Blick ins Buch gewährt aber ein Kaffee beim Lesen ist gemütlich und die Auswahl genau wie im Internet riesengroß.

Einige Städte haben diesen Trend bereits erkannt und bieten neben ein weitreichenderes Einkaufserlebnis in den Geschäften auch über das Jahr verteilt verschiedene Events. Hier locken die Weingeschäfte mit einem leckeren Glas Wein in geselliger Runde und Foodtrucks mit außergewöhnlichen Köstlichkeiten.
Auch ein breitgefächertes Angebot sorgt dafür, dass die Kunden zurück in die Städte kommen.

Fazit

Der Einzelhandel kann durchaus mit dem Onlinehandel mithalten, muss aber gewillt sein neue Wege zu gehen. Nur so ist es den Geschäften möglich in Einkaufszentren und sogar in Fussgängerzonen zu bestehen.
Händler, die mit etwas Fantasie an die Sache herangehen, können auch heute noch ihre Kunden in die Geschäfte locken.
Des Rätsels Lösung lautet hier:
Bieten Sie Ihren Kunden ein Erlebnis, das sie im Internet nicht haben können. Auf diese Weise kann der Einzelhandel sehr gut auch neben dem Onlinehandel bestehen bzw. auch eine Ergänzung zum Kauf im Internet sein.

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