Donnerstag , 19 Oktober 2017
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Shared Hosting

Ideallösung für Freelancer, private Webseitenbetreiber und Existenzgründer

Bei Shared Hosting handelt es sich um ein Webhosting-Modell, bei dem gleich eine Vielzahl von Webseiten auf einen Pool von Server-Ressourcen zurückgreifen kann. Die Speicherkapazität, CPU und RAM werden dabei auf die Gesamtheit der Nutzer aufgeteilt. Dabei lässt sich jede Webseite einzeln

auf dem Shared Server über eine individuelle Domain aufrufen. Die Domain erhält dabei jeweils eine eigene Partition des Festplattenspeichers, auf der sie abgelegt wird. So entsteht eine geteilte Hardware-Plattform. Dennoch können voneinander völlig abgeschirmte Projekte von unterschiedlichen Nutzern realisiert werden ohne Probleme. Vor allem bei Einsteigern ins Business, sprich Existenzgründern von kleinen und mittelständigen Unternehmen und bei Freelancern und die Betreiber von privaten Webseiten, die sich viel Traffic auf ihrer Seite wünschen, erfreut sich das Shared Hosting großer Beliebtheit. Shared Hosting bietet vor allem Sicherheit für Einsteiger und Freelancer. Denn hinter einem Shared Hosting steckt eine professionelle Administration durch den jeweiligen Anbieter, einer Agentur, die sich auf Shared Hosting spezialisiert hat. Grundlegende Sicherheitseinstellungen müssen bei diesem Server-System nicht vorgenommen werden durch den Nutzer. Das heißt die Eigenverantwortung in Sachen Sicherheit entfällt hier. Gerade für Existenzgründer und Freelancer sowie private Webseiten-Betreiber, die mit ihrer Zeit oftmals eh nicht rumkommen, ist Shared Hosting das beste Konzept. Automatische Backups sind in den Paketen, die die Provider anbieten ebenfalls enthalten. Der Fokus des Supports beim Anbieter liegt dabei außer auf der Datensicherheit auch in der Verfügbarkeit. Denn ein Ausfall des Servers wäre natürlich fatal für ein Unternehmen. Und auch möglichen Hackerattacken wirkt der Provider durch die Upgrades entgegen, die dieser automatisch auf den Server speist. Geeignet ist Shared Hosting für Blogs, Online Shops, Foren und auch für private Reiseseiten, auf denen die User ihre Reiseberichte mit Interessierten teilen möchten. Und gerade von diesen Webseitenbetreibern gibt es immer mehr.

Vorteile Shared Hosting näher beleuchtet

Bevor Sie sich für Shared Hosting entscheiden, sollten Sie natürlich alle Vorteile ausloten, die Sie durch dieses Webhosting haben werden. So gehört zu den Vorteilen vor allem, dass die Kosten dafür durch alle Teilnehmer geteilt werden. Pro genutzte Einheit ergibt sich dadurch ein sehr günstiger Preis. Administrationskosten entstehen darüber hinaus nicht. Sie müssen sich zudem nicht um die Pflege des Servers kümmern, das erledigt das Provider Team bzw. funktioniert ganz automatisch. Sie können sich somit ganz auf ihr Projekt, also ihre Arbeit konzentrieren. Gehostet werden durch Shared sowohl stark frequentierte Seiten, wie auch kaum besuchte Seiten, die durch das Shared Hosting jedoch an Beliebtheit im Netz gewinnen können. Die Provider bieten dabei verschiedene Lösungsansätze an, je nach Größe der Webseite. Installieren können Sie beliebtesten Open Source Applikationen ganz von allein – einfach per Mausklick. Sie sparen durch Shared Hosting jede Menge Zeit, die sie ansonsten mit der Optimierung ihres Servers verbringen würden. Doch so gut das auch klingen mag, Shared Hosting hat durchaus auch Nachteile.

Nachteile des Webhosting-Modells

Der größte Nachteil dürfte sicherlich die eingeschränkte Hardware-Nutzung sein. Grund dafür ist, dass die Server-Ressourcen unter allen gehosteten Websites aufgeteilt worden sind. Aus diesem Grund steht ihnen als einzelner Nutzer von diesem Hosting-Modell nur ein Teil der gesamten Serviceleistung zur Verfügung. Von großem Nachteil kann dies sein, wenn ihre Webseite ein hohes Aufkommen an Traffic hat. Dann besteht die Gefahr beim Shared Hosting, dass die Serverauslastung auch andere Webseiten beinträchtigen kann bzw. ihre Webseite davon auch betroffen sein kann, wenn dies bei einer anderen Webseite der Fall sein sollte. Für Sie sicherlich beruhigend sein dürfte jedoch, dass ihnen als Nutzer durch den Provider beim Shared Hosting eine gewisse Minimalleistung zugesichert wird. Diese sollte in der Lage sein, das sie den stabilen Betrieb ihrer Webseite garantiert. Wenn Shared Hosting vielleicht nicht ihre erste Wahl war bzw. Sie zuvor schon ein anderes Webhosting-Modell ausprobiert hatten, werden Sie sicherlich auch die Zugriffs- und Verwaltungsmöglichkeiten bei diesem Hosting-Modell als stark eingeschränkt empfinden. Denn die grundlegenden Konfigurationen an Speicherkapazität, CPU und RAM werden bzw. können beim Shared Hosting nur vom Provider vorgenommen werden. Dies ist auch der wesentliche Punkt, der das Shared Hosting deutlich von den virtuellen und den dedizierten Servern unterscheidet. Denn dort ist es möglich, dass dem Nutzer ein Root-Zugriff zur Verfügung steht. Das heißt individuelle Einstellungen müssen über den Provider vorgenommen werden. Auch der limitierte Speicherplatz kann für einige Webseitenbetreiber problematisch werden. Ebenso wie die limitierte Bandbreite, die Shared Hosting mit sich bringt.

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