Donnerstag , 21 September 2017
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Seo Plugins für WordPress

Unverzichtbare SEO Plugins für WordPress

WordPress gilt weltweit als eines der am häufigsten benutzten Content Management Systeme. Die Gründe dafür sind vielfältig, reichen von der kostenlosen Anwendung über individuelle Konfigurationsmöglichkeiten bis hin zur intuitiven Benutzerführung. Eine weitere Stärke, resultierend aus der individuellen Gestaltung über Plugins und Themes, zeigt sich bei der Suchmaschinenoptimierung. Mit den richtigen Plugins können Sie Ihr WordPress, egal ob kompakte Seite oder eigener Blog, so nachhaltig optimieren, dass hoffentlich schon bald auch Verbesserungen in den Positionierungen bei Google und Co festgestellt werden können. Eine Auswahl der wichtigsten SEO Plugins für WordPress finden Sie im Folgenden.

Yoast – der Allrounder für effektives WordPress SEO

Unter dem Namen „Yoast“ finden Sie eine Zusammenstellung verschiedener Module und Plugins, die alle das gleiche Ziel verfolgen: eine Seite/einen Blog für die Suchmaschinen zu optimieren. Damit das gelingt, übernehmen die Module und Plugins einige Automatisierungsprozesse, geben dem Betreiber der Seite aber auch wichtige Ratschläge, worauf es zu achten gilt, wo Verbesserungen notwendig werden und wie diese im Zweifelsfall aussehen sollten. Die Zusammenstellung „Yoast“ ist entweder als kostenlose Version oder als Premium-Version direkt vom gleichnamigen Unternehmen verfügbar. Letztere richtet sich vor allem an Experten, die noch einen Schritt weiter gehen möchten und außerdem auf direkten Support angewiesen sind. Neueinsteiger erhalten für die Pro-Version aber ebenfalls einen Anreiz: umfassende Tutorial Videos zu jedem einzelnen Plugin von Yoast. Für die meisten Anwender wird die Free-Version, die die identischen Module und Plugins benutzt, aber absolut ausreichend sein.

Das „Post titles and meta descriptions“ Modul unterstützt Sie bei der Auswahl von Titeln und beim Festlegen passender Meta Descriptions. Schon während Sie diese festlegen, hebt das Plugin Schwächen hervor, markiert diese und liefert außerdem in Echtzeit eine Vorschau, wie die Description später in den Google SERPs aussehen wird. Das Modul überwacht die Verwendung der Keywörter an den passenden Stellen und die Länge beider Meta-Angaben. So können Sie verhindern, dass ihr Title oder Ihre Description gekürzt in den Suchergebnissen auftauchen. Das sieht nicht nur „ordentlicher“ aus, sondern wirkt sich auch positiv auf die Bewertung der Webseite aus. Das Modul für Titel und Descriptions ist mittlerweile in vielen gängigen Sprachen, darunter auch Deutsch, verfügbar.

Mit der „Robots meta configuration“ können Sie die robots.txt Ihrer Seite im kompakten Format und in übersichtlicher Form konfigurieren. Die robots.txt legt fest, welche Ihrer Unterseiten gecrawled werden dürfen, schließt einige bestimmte Seiten aus und dient unter anderem auch dazu, um bestimmte Crawler von der Webseite auszusperren. Die robots.txt ist daher elementar, wenn Sie einige Seiten lieber nicht im Index von Google sehen möchten – das kann an doppeltem Content liegen oder alten Informationen, die daher nicht mehr indexiert werden sollen. Mit dem Plugin müssen Sie nicht in der .txt-Datei selber arbeiten und die dafür notwendigen Befehle kennen, sondern können alles bequem über Häkchen und Auswahloptionen festlegen. Die Einstellungen lassen sich für jede Seite individuell anpassen. Auch Breadcrumbs Titles und Canonical Tags (für originale Seiten die unique Content erstmals benutzten) lassen sich einstellen.

Erwähnenswert sind in der Yoast Zusammenstellung auch das Modul für den Clean-up von Permalinks und das „RSS enhancements“ plugin. Letzteres erlaubt das Platzieren eines Footers an RSS Feeds, welcher gewissermaßen eine kleine Vorschau bereits innerhalb des RSS Feeds ermöglicht. Diese Teaser sollen die Öffnungsrate verbessern und können natürlich auch genutzt werden, um bereits bestimmte Keywörter gut sichtbar im Preview zu platzieren. In den Footern können mit Hilfe des Plugins auch Links, zum Beispiel zurück zum WordPress Blog, untergebracht werden. Mit dem „Permalink clean up“ Plugin erhalten Sie eine vollautomatische Unterstützung, die beim Aufräumen von Permalinks hilft. Sie bringt diese in die gewünschte Struktur und entfernt überschüssige URL-Bestandteile.

Als Allrounder-SEO-Tool ist Yoast für WordPress-Anwender also durchaus empfehlenswert. Die vielfältige Zusammenstellung deckt mindestens das SEO-Fundament der eigenen WordPress Seite lückenlos ab und lässt sich zudem, auch dank vieler Automatisierungen, leicht und intuitiv anwenden.

SEO-orientierte Bilderoptimierung in WordPress

Bilder und Grafiken sind ein wichtiger Bestandteil von jeder Webseite und jedem Blog. Zwei Plugins unterstützen den Webmaster bei der Optimierung der Bilder, einerseits im Hintergrund und andererseits ganz aktiv anhand der Datei selber. Mit dem Plugin WP Smush.it können Sie Bilder effizient und automatisch verkleinern. Das reduziert die Ladezeiten und verbessert die User-Experience vor allem auf mobilen Endgeräten. Die Verkleinerung erfolgt, sofern gewünscht, automatisch direkt nach dem Upload. Das Plugin zeigt außerdem an, wie stark die ausgewählte Datei verkleinert wurde. Zur Optimierung der eingebundenen Bilder kann das Plugin „SEO Friendly Images“ genutzt werden. Dieses Modul ergänzt eingebundene Bilder automatisch um vorher festgelegte Title- und Alt-Tags. Das ist besonders hilfreich, wenn verschiedene Autoren das WordPress CMS pflegen und einige davon nicht umfassend in SEO geschult sind. Statt dann komplett auf die Tags zu verzichten, bindet das Plugin diese einfach automatisch ein.

Link-Überwachung und verwandte Posts einbinden

Insbesondere bei Blogs auf WordPress-Basis sind die verwandten Inhalte (related Posts) ein bekanntes und häufig genutztes Instrument, um eine intensiv verwobene interne Verlinkung zu erzielen und den Leser zugleich Schritt für Schritt durch die Seite und verwandte Inhalte zu führen. Mit dem Plugin YARPP (Yet Another Related Posts Plugin) werden zu den einzelnen Artikeln automatisch verwandte Artikel herausgesucht, zum Beispiel anhand von Tags und dem Inhalt des Artikels. Diese können dann unter dem Artikel, beispielsweise in einer Leiste aus 4 Posts, zusammengefasst und verlinkt werden. So entsteht eine interne Verlinkung, bei der der „Linkjuice“ ganzheitlich durch die Seite geführt wird. Alternativen zu YARPP existieren ebenfalls, jedoch ist dieses Plugin mittlerweile wohl das am häufigsten eingesetzte seiner Art.

Damit alle Links letztlich auch einwandfrei funktionieren, lohnt sich der Einsatz vom „Broken Link Checker“ Plugin, welches alle Inhalte einer WordPress Seite auf tote Links (404s) überprüft. Sobald das Plugin einen toten Link, der nicht mehr existiert, ausfindig gemacht hat, informiert es den Betreiber, der diesen dann manuell überprüfen und gegebenenfalls die Verlinkung löschen kann. Aus SEO-Sicht ist dieser Vorgang besonders wichtig, denn Links die in einem 404-Fehler resultieren, führen häufig zu einer niedrigeren Wertung der Seite – da diese dann als „ungepflegt“ und „fehlerbehaftet“ wahrgenommen wird. Regelmäßig alle Inhalte und Links auf 404-Fehler zu überprüfen, ist also durchaus ratsam und kann Abstrafungen verhindern.

 

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