Donnerstag , 27 April 2017
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Fake-Shops in der Weihnachtszeit – Achtung Betrüger

Fake-Shops in der Weihnachtszeit – Achtung Betrüger!

Die Weihnachtszeit ist für den Onlinehandel ein wahrer Segen – die Umsätze der meisten Onlinehändler steigen sprunghaft an. Der unerwartete Geldsegen lockt leider auch Betrüger an. Diese erstellen vermehrt gefälschte Onlineshops, in denen Waren angeboten, aber niemals geliefert werden. Kunden sollten Onlineshops mit besonders verlockenden Angeboten genau unter die Lupe nehmen.

Weihnachtszeit ist Betrügerzeit – Vorsicht vor verlockenden Angeboten!

In der Weihnachtszeit versuchen Betrüger vermehrt Kunden um ihr Weihnachtsgeld zu bringen. Dazu werden Onlineshops erstellt, die scheinbar günstige Angebote beinhalten. Dank Open Source Software ist die Erstellung von Onlineshops ebenso einfach wie professionell. Produkttexte und Bilder können in Minutenschnelle kopiert werden – auf den ersten Blick sehen die Fake-Shops sehr vertrauenswürdig aus. Preissensible Konsumenten lassen sich von den vermeintlichen Preisknüllern gerne blenden und überweisen ihr sauer verdientes Geld ohne Zögern auf ausländische Konten. Das Warten auf die bestellte Ware wird zur Qual – diese wird in den vielen Fällen aber auch an Heiligabend immer noch nicht unter dem Weihnachtsbaum liegen.

Fake-Shops erkennen und vermeiden

Viele Fake-Shops sind rein optisch nicht von ernsthaften Onlinehändlern zu unterscheiden. Die geklauten Produkttexte und Bilder wirken ebenso realistisch wie der restliche Shop – je nachdem, wie viel Liebe zum Detail investiert wurde. Mögliche Hinweise auf einen Fake-Shop sind nicht funktionierende Hotlines und englische Phrasen. Klare Hinweise sind mangelhafte Texte, die offensichtlich aus einem Übersetzungsprogramm kopiert wurden. Der wohl wichtigste Hinweis auf einen Fake-Shop ist ein unrealistischer Preis. Ware, die um ein Vielfaches billiger angeboten wird als bei vergleichbaren Anbietern, ist zu gut, um wahr zu sein. Ein weiterer Hinweis kann ein fehlerhaftes Impressum sein. Fake-Shops bieten nicht sonderlich viele Zahlungsmethoden an. Diese müssen logischerweise nicht revidierbar sein: Deshalb greifen Fake-Shop-Betreiber bevorzugt auf Kreditkarten zurück.

Verschleierung der Identität

Betreiber von Fake-Shops verschleiern ihre Identität, um sich dem Zugriff von Strafverfolgungsbehörden zu entziehen. Die Registrierservices sind zumeist im europäischen Ausland belegen, der Hoster in den USA. Die Meldung von ausländischen Fake-Shops ist in den meisten Situationen aussichtslos. Den Bearbeitern im Ausland muss der Fall mühsam auf Englisch erklärt werden. Selbst wenn dieses Unterfangen gelingt, fehlt den dortigen Behörden zumeist das Wissen um die rechtliche Situation in Deutschland. Den besten Schutz vor Fake-Shops bietet eine umfassende Prävention. Prüfen Sie mit einer Suchmaschine, ob der Onlineshop bereits von anderen Benutzern als Fake-Shop erkannt wurde. Prüfsiegel, beispielsweise von TrustedShops, geben Aufschluss über die Seriosität von Onlineshops. Zahlungsdienstleister wie PayPal bieten einen umfassenden Käuferschutz, sodass Sie Ihr Geld im Betrugsfalle zurückerhalten. Betreiber von Onlineshops sollten diese umfassend absichern. Viele Betrüger hosten nicht nur Onlineshops, sondern versuchen seriöse Anbieter zu hacken – das Produktsortiment wird anschließend zu einem Spottpreis angeboten und das eingezahlte Geld auf fremde Konten umgeleitet. Den Schaden hat der Inhaber des Onlineshops: Dieser muss sämtliche Käufe rückabwickeln und sich mit seinem verärgerten Kundenstamm auseinandersetzen. Anbieter sollten verstärkt auf SSL-Verschlüsselungen und korrekte Angaben in den Whois-Angaben des Domain-Namens achten – Kunden werden dies immer öfters überprüfen, um die Vertrauenswürdigkeit und Echtheit von Onlineshops zu überprüfen.

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