Samstag , 19 August 2017
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Die häufigsten WordPress Anfängerfehler

WordPress ist eine der führenden Open Source-Softwares für die Erstellung von Blogs. Die unkomplizierte Handhabung und die hochwertigen Ergebnisse haben das CMS bekannt und beliebt werden lassen. Anfängern unterlaufen besonders häufig Fehler, die durch ein wenig Vorwissen vermieden werden können. Wir zeigen Ihnen die häufigsten WordPress-Anfängerfehler und verdeutlichen, wie Sie diese vermeiden können.

Typische Anfängerfehler bei WordPress vermeiden

WordPress ist die wohl beliebteste Software für die Erstellung von Blogs. Die einfache Handhabung, die unkomplizierten Plugins und die kostenlose Nutzung hat WordPress innerhalb kurzer Zeit zu einem der beliebtesten Open Source-CMS gemacht. Wir verraten Ihnen die typischen WordPress-Fehler und zeigen, wie Sie diese vermeiden können.

Tipp 1: Plugins ausprobieren

Wer WordPress zum ersten Mal verwendet, lernt die Software spielerisch zu verwenden. Nach einiger Zeit macht die Nutzung sogar ganz erheblich Spaß. Als Neuling werden Dutzende von Plugins ausprobiert – einfach um die Funktionen zu testen, die Neugier zu stillen und um neue, interessante Features kennen zu lernen. Dies ist auch vollkommen in Ordnung. Die meisten Anfänger vergessen jedoch die Plugins nach dem Ausprobieren zu Löschen oder zumindest zu Deaktivieren. Wer eine Vielzahl an Plugins installiert hat, verbraucht die Ressourcen seines Webhosters und trägt dazu bei, dass der Blog insgesamt langsamer läuft. Nutzer sind ungeduldig und springen ab. Außerdem wird der Blog von Suchmaschinen abgewertet, was zu einer Stagnation der Besucherzahlen führt.

Tipp 2: Backups erstellen

Die meisten Anfänger erstellen ihren Blog in mühevoller Kleinarbeit. Dies ist nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass sich Anfänger erst langsam in die Software einarbeiten müssen. Sollten Backups vernachlässigt werden, kann es sein, dass der Blog plötzlich verschwindet und komplett neu aufgesetzt werden muss. Ein Backup kann bei WordPress extrem einfach aufgesetzt werden. Dazu muss lediglich das WordPress Backup Plugin installiert werden, welches automatisch in regelmäßigen Abständen Datensicherungen anfertigt. Das wohl bekannteste Plugin für die Erstellung von Backups ist BackWPup.

Tipp 3: Nicht genutzte und deaktivierte Plugins belegen

Jedes Archiv, jede Seite und jeder Blogartikel hat in WordPress einen festen Link, unter welchem der Inhalt abgerufen werden kann (Permalink). WordPress erstellt automatisch Permalinks wie zum Beispiel „www.test.de/?p=1234“. Diese Permalinks sehen unschön aus und wirken unprofessionell. Wer seinen Blog für Suchmaschinen optimieren möchte, sollte die Permalinks mit entsprechenden Keywords versehen. Im Adminbereich können die Permalinkstrukturen unter „Einstellungen“ und dann unter „Permalinks“ geändert werden.

Tipp 4: Bilder optimieren

Wer einen Blog erstellen möchte, lädt anfangs Bilder hoch, damit der Blog mit Leben gefüllt wird. Bilder sagen schließlich mehr als 1.000 Worte. Zunächst sollte sich damit auseinander gesetzt werden, ob die Bilder überhaupt verwendet werden dürfen. Sämtliche Bilder müssen mit einer Lizenzierung versehen sein, damit keine Abmahnungen oder Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können. Anfänger neigen dazu Bilder in einem extrem großen Format hochzuladen, die keine Komprimierung vorweisen können. Diese erhöhen die Ladezeit des Blogs und lassen den gesamten Auftritt langsam werden. Mit Plugins wie Optimus, Image Optimizer oder WP Smush.it können Bilder automatisch optimiert werden.

Tipp 5: An regelmäßige Updates denken

Updates sind immer nervig. Wer aber bei WordPress Updates für WordPress selbst, Plugins oder Themes vernachlässigt, geht eine große Gefahr ein. Sicherheitslücken können dazu führen, dass Unbefugte auf den Blog zugreifen. Updates für WordPress sind unkompliziert und erfolgen mit nur einem Klick – außerdem beinhalten diese oftmals neue Funktionen. Mit einem Plugin-Updater können Updates automatisch durchgeführt werden. Alternativ kann zumindest eine Erinnerungsfunktion aktiviert werden.

Tipp 6: SEO-Plugin nutzen

Wer Nutzer generieren möchte, sollte seinen WordPress-Blog seo optimieren. Wer SEO-Plugins nicht nutzt, verschenkt das Potential seines Blogs. Mit einem guten SEO-Plugin wird Ihnen viel Arbeit abgenommen. Das Plugin generiert bei jedem Artikel automatisch Metadaten, die manuell angepasst werden können. Außerdem werden doppelte Inhalte unterbunden – diese ist beim Suchmaschinenranking von besonderer Gewichtung. Ein empfehlenswertes SEO-Plugin ist WPSEO.

Tipp 7: Auf die Sicherheit achten

Wer einen sicheren WordPress-Blog betreiben möchte, sollte auf geeignete Sicherheitsmaßnahmen achten. Dazu gehören regelmäßige Backups, Updates, starke Passwörter und neue Benutzernamen (nicht „admin“ verwenden). Außerdem können Sicherheits-Plugins wie iThemes Security installiert werden. Das Datenbank-Präfix sollte geändert werden. Die Loginversuche im Admin-Bereich sollten mit Plugins limitiert werden.

Tipp 8: Gute Themes auswählen

Bei WordPress existieren Tausende von Themes – aus diesen sollte ein passendes Theme ausgewählt werden. Achten Sie darauf, dass sich nicht alle Themes für Ihren Blog eignen. Schlecht programmierte Themes haben unsaubere Codes, arbeiten langsam, sind mit Grafiken vollgepackt und enthalten unter Umständen einen schadhaften Code. Diese sind nicht immer für mobile Endgeräte wie Smartphone, Tablet & Co. geeignet. Themes sollten daher immer nur von WordPress selbst oder von bekannten Anbietern bezogen werden. Die Performance von Themes ist recht ausschlaggebend. Diese sollten schnelle Ladezeiten, einen sauberen Code und wenig Datenbankabfragen vorweisen.

Tipp 9: Caching-Plugin nutzen

Optimieren Sie die Ladezeiten des Blogs durch Caching-Plugins wie WP Super Cache oder W3 Total Chache. Die Optimierung der Performance ist ein wichtiger Teil der Suchmaschinenoptimierung und sollte nicht unterschätzt werden!

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