Donnerstag , 21 September 2017
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3 Wege zum WordPress Backup

Ein aktuelles Backup des eigenen WordPress Blogs ist elementar, um im Falle eines Datenverlusts oder eines Hackerangriffs seinen Blog wiederherstellen zu können. Dieser Artikel zeigt ihnen verschiedene Möglichkeiten dies zu bewerkstelligen.

3 Wege zum WordPress Backup

Das Erfolgsgeheimnis von WordPress ist sicherlich die Tatsache, dass es auch von technisch weniger versierten Menschen eingesetzt werden kann, um einen eigenen Blog ins Netz zu stellen. Durch die Popularität haben auch viele Menschen WordPress im Einsatz, die mit einer unregelmäßigen Updateroutine ihren Servern für Hacker und Datendiebe attraktiv machen. Ob sie sich die Arbeit der Wartung der Blogsoftware und des Servers selbst zutrauen oder auf einen kommerziellen Anbieter setzten, aktuelle Backups sind sowohl für Laien als auch für Profis keine Hexerei.

Kommerzielle Anbieter

Eine der einfachsten Möglichkeiten bietet der Dienst VaultPress. Er wird von den Entwicklern von WordPress (Automattic) angeboten und erfordert keine technischen Kenntnisse. Das Backup wird über ein Plugin ausgeführt, indem man lediglich seinen Vaultpress Account und die Zugangsdaten des Hosters eintragen muss. Danach muss man sich weder über den Backupvorgang noch über die Speicherung Gedanken machen. Dieser Luxus kostet 9$ pro Monat.

Eine andere Option zur automatischen Sicherung bietet das Plugin BackWPup. Sie können hier aus eine Free und Pro Version wählen, letztere benötigen Sie allerdings nur, wenn sie Support in Anspruch nehmen möchten. Der Vorteil dieses Plugins ist, dass ihr Backup automatisiert auf Cloud Speicher sichern können. In der Free Version stehen hierfür Dropbox, S3-Services, Microsoft Azure, RackspaceCloud und SugarSync zur Auswahl.

Handarbeit

Natürlich müssen Sie auch kein Plugin benutzen, besonders wenn sie ein größeres Projekt auf einem selbst verwalteten Server haben, den Sie selbst administrieren. Achten Sie allerdings darauf, dass sie nicht nur die aktuelle Datenbank sichern, sondern auch das komplette WordPress Verzeichnis. Hier befinden sich nicht nur wichtige Dateien für Plugins, sondern auch hochgeladene Bilder. Die Datenbank kann problemlos mit phpMyAdmin exportiert werden. Wenn man diesen Weg wählt, empiehlt sich auf jeden Fall die Automation des Vorgangs. Unregelmäßige Backups sind zwar besser als gar keins, können aber dennoch ärgerlich sein. Hierfür schreiben wir mit einem Editor unserer Wahl folgendes Skript.

#!/bin/sh
mysqldump –add-drop-table -uusername -ppassword tablename > wordpressbackup.sql
tar -cf wpbackup.tar
und machen es mit chmod +x skriptname.sh ausführbar.

Dann editieren Sie die Crontabs mittel cron -e wie folgt:

00 5 * * 0 /pfadzumskript/skriptname.sh

Von nun an erstellt ihr Server jeden Tag um 5 Uhr ein Backup der Datenbank. Optional haben sie auf einem Server oder zu Hause noch einen Cronjob laufen, der das erstelle Backup automatisch ein mal pro Tag runter lädt. Die andere Möglichkeit wäre es per curl an einen Ort ihrer Wahl zu senden.

Fazit

Egal ob Sie einen privaten oder geschäftlichen Blog betreiben, das Thema Backup sollte man nicht vernachlässigen. WordPress bietet durch seine Bekanntheit sehr gute kostenlose und kommerzielle Lösungen zur Erstellung und Sicherung des Backups. Wenn man monatlich eine kleine Gebühr zahlt, kann man sicher sein, dass die eigenen Daten redundant gespeichert werden und immer verfügbar sind. Wenn man das Backup lokal speichert, wird man vermutlich eher von einem defekten Datenträger oder einem Einbruch heimgesucht, als in einem Rechenzentrum. Bei der manuellen Sicherung ist es wichtig darauf zu achten, die nötigen Vorgänge mit Scripten zu automatisieren. Hierfür ist schon ein rudimentäres Wissen über Linux von Vorteil.

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